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Neue Gesichter im Vorstand und in der Geschäftsstelle

26 Mai 2026
VBP
Organisation
26 Mai 2026
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An der diesjährigen Mitgliederversammlung vom 5. Mai haben wir unsere geschätzten Kolleg:innen Dr. Janko Käser und Dr. Charlotte Pervilhac aus dem Vorstand verabschiedet. Wir bedanken uns nach einer erfolgreichen und bewegenden Zeit herzlich für ihr Engagement im Verband!

Mit der Verabschiedung wurden zwei neue Kandidatinnen in den Vorstand gewählt. Sarah Schweizerhof unterstütze den Vorstand bereits im letzten Jahr tatkräftig als Vorstandskandidatin. Nun konnte sie offiziell im Vorstand willkommen geheissen werden. Auch in Zukunft wird sie sich weiterhin für die Anliegen unserer Psycholog:innen aus den angewandten Bereichen der Psychologie einsetzen. Neu stösst zudem Alessandra Gerber dazu, welche mit ihrer Erfahrung in der institutionellen und selbstständigen Praxis unsere klinisch tätigen Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen vertreten und sich für ihre Anliegen einsetzen wird.

Claudine Fleury ergänzt die operative Leitung der Geschäftsstelle per 1. Juni und übernimmt sowie erweitert sie die Tätigkeitsbereiche per 1. August. Mit erhöhten Stellenprozenten wird sie den Vorstand zukünftig noch stärker strategisch unterstützen können. Ein Ausbau des politischen Bereichs ist geplant, welchen sie mit ihren Kompetenzen tatkräftig vorantreiben wird.

Alessandra und Claudine stellen sich folgend kurz vor. Das Kurzportrait von Sarah findet ihr hier. Wir freuen uns auf das neue Kapitel!

Alessandra Gerber

Ich bin Psychologin mit über 14 Jahren klinischer Erfahrung und lebe mit meinen zwei Kindern und Ehemann in Bern. Mein akademischer Weg führte mich vom Bachelor in Lausanne über den Master in Fribourg zur psychotherapeutischen Ausbildung nach Bern.

Während 11 Jahren war ich als Psychotherapeutin im Suchtbereich in der Klinik Südhang tätig, sei es in der stationären, teilstationären und ambulanten Behandlung und durfte dort während den letzten drei Jahren die Leitung der Tagesklinik übernehmen. Diese Zeit ermöglichte mir umfassende Einblicke in therapeutische und auch in organisatorische Führungsprozesse. Seit mehr als drei Jahren arbeite ich als leitende Psychotherapeutin bei der Oviva AG, wo ich Patient*innen mit metabolischen Erkrankungen begleite und gleichzeitig eine Führungsfunktion wahrnehme kann. Seit Januar 2026 erweitere ich mein Tätigkeitsfeld durch die Gründung einer eigenen psychologisch psychotherapeutischen Praxis in der Stadt Bern.

Meine Grundausbildung liegt in der Kognitiven Verhaltenstherapie, ergänzt durch kontinuierliche Weiterbildungen in der Schematherapie – ein Ansatz, der mir besonders am Herzen liegt. Ich möchte meine Erfahrungen aus der klinischen Praxis und Führungsaufgaben nutzen, um die Interessen der Berner Psycholog*innen aktiv mitzugestalten.

In meiner Freizeit geniesse ich die Natur und bin gerne unterwegs – ob beim Wandern oder einfach zum Abschalten mit einem schönen Spaziergang der Aare entlang. Auch das Lesen gehört zu meinen grossen Leidenschaften.

Claudine Fleury

Mein Name ist Claudine Fleury, ich bin 43 Jahre alt und Mutter von zwei Teenagern (11 und 14). Aufgewachsen bin ich im Kanton Bern – in einem Umfeld, das stark von Psychologie geprägt war, da meine Mutter als Therapeutin tätig ist und bis heute mit grossem Engagement arbeitet.

Nach meinem Studium an der Universität Bern zur Sekundarlehrerin bin ich in den Journalismus eingestiegen. Während 14 Jahren war ich als Lokaljournalistin bei Radio und Fernsehen in den Regionen Bern und Solothurn tätig, zuletzt in leitender Funktion. Diese Zeit hat meinen Blick für Themen, Menschen und gesellschaftliche Entwicklungen geschärft.

In den vergangenen drei Jahren war ich Studienleiterin im Bereich Video/TV am Institut für Journalismus und Kommunikation MAZ in Luzern. Dort habe ich Programme verantwortet, weiterentwickelt und junge Journalistinnen und Journalisten ausgebildet. Meinen bewussten Ausstieg habe ich gewählt, weil sich der Lokaljournalismus zunehmend von dem Qualitätsanspruch entfernt, der für mich zentral ist.

Die Verbindung aus journalistischer Erfahrung und meinem Aufwachsen im psychologischen Umfeld prägt meine Arbeit bis heute: Ich gehe offen auf Menschen zu, habe keine Berührungsängste und bringe Themen klar auf den Punkt.

Ich freue mich sehr darauf, den VBP in seiner weiteren Professionalisierung zu unterstützen und ihn noch stärker mit den relevanten Akteurinnen und Akteuren im politischen Umfeld des Kantons Bern zu vernetzen.

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